Emscher-Durchlass unter dem Rhein-Herne-Kanal
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Auftraggeber: |
Emschergenossenschaft |
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Leistungen: |
Ausführungsplanung |
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Projektdaten: |
Lage: Castrop-Rauxel |
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Baukosten: |
ca. 3,5 Mio EUR |
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Leistungszeitraum: |
2006 - 2007 |
Der Emscherausbau im Bereich der Kreuzung mit dem Rhein-Herne-Kanal wird erforderlich, weil der Schifffahrtskanal erweitert und in diesem Zusammenhang ein abseits gelegenes, neues Durchlassbauwerk hergestellt werden soll.
Das Konzept der neuen Emscher ist Bestandteil des übergeordneten Masterplanes zur möglichen langfristigen Entwicklung der zukünftigen Emscher. Neben der deutlichen Aufweitung des Emscherprofils ist die Gestaltung des Altlaufes zu einem grundwassergespeisten Altarm hervorzuheben (s. Abb.1).
Im Zuge der Detailplanungen zur Ausführung waren insbesondere die Anforderungen an das Deckwerk zur Verhinderung möglicher Erosionen zu betrachten. Ausgehend von der hydraulischen Belastung wurden die angreifenden Kräfte bestimmt, wobei auch die instationären Beanspruchungen der Gewässersohle bedeutsam sind (s. Abb. 3).
Zur Minderung der hydraulischen Beanspruchung wurde u.a. eine Sohlgleite eingeplant. Die gewählte Riegelbauweise geht aus den Abb. 2 und 5 hervor. Auf der Gesamtbreite von rd. 35 m wird mit dem gewählten Deckwerk ein Abfluss von bis zu 164 m³/s so abgeführt, dass die Belastungsgrenzen eingehalten werden.
In weiteren Details wurden die Ufersicherung innerhalb des Durchlassbauwerkes und die Abflussregelung des Altarmes geplant (s. Abb. 4).



