Bauüberwachung

Landeshauptstadt Düsseldorf, Abbruch einer Turnhalle

Auftraggeber:

Landeshauptstadt Düsseldorf, Amt für Gebäudemanagement

Stand:

Mai 2011

Bauleitung:

Herr Gruschwitz


Im Rahmen des Konjunkturprogramms (KP II) wurde die bestehende Turnhalle mit integriertem Schulschwimmbad des Max-Planck-Gymnasiums in Düsseldorf-Stockum abgerissen, da sie nicht mehr den Anforderungen des Schulbetriebs gerecht wurde. Angrenzend zum Abbruch errichtet die Landeshauptstadt Düsseldorf daher derzeit eine neue Dreifachsporthalle.


Der umbaute Raum der abzubrechenden Substanz beinhaltete knapp 5.000 m³ (Abmessungen L x B x H ca. 30 x 15 x 12 m).  Die angrenzend zur alten Turnhalle befindliche Aula des Schulgebäudes war zu erhalten. Die sehr beengten örtlichen Verhältnisse und das Erfordernis nach einer uneingeschränkten und störungsfreien Aufrechterhaltung des Schulbetriebes machten erforderlich, dass die Abbrucharbeiten mit besonderer Sorgfalt und weitgehend erschütterungsarm sowie möglichst staubfrei auszuführen waren.


Aus diesem Grund wurde das abzubrechende Gebäude nach erfolgter Entkernung und Entschrottung vom zu erhaltenden Bestand getrennt (Ausführung mittels Sägeschnitten) und nachfolgend durch den Einsatz von „Betonscheren“ und „Pulverisierern“ sukzessive abgetragen. Überwacht wurden die Abbrucharbeiten durch entsprechende Erschütterungsmessgeräte, die vor Erreichen der zulässigen Grenzwerte Warnmeldungen auslösten.

Ansprechpartner:
Photo of Werner Gruschwitz
Dipl.-Ing. Werner Gruschwitz
Tel: 0172/9139482
werner.gruschwitz(at)fischer-teamplan.de

Blick auf die Turnhalle (vor dem Abbruch)
Entkernung: Abschälen des Linoleumbelages des Hallenfußbodens
Entkernung: Aufnahme des Hallenfußbodens (Holzschwingboden mit Dämmung aus künstlicher Mineralfaser). Die Abbruchmaterialien sind zu separieren und getrennt zu entsorgen. Unterhalb des Fußbodens befand sich eine Bitumenabdichtung, die abzufräsen war.
Bodenplatte des Hallenfußbodens nach erfolgtem Abfräsen der Bitumenabdichtung
Sägeschnitt in Bodenplatte der Turnhalle zur Trennung der Turnhalle vom zu erhaltenden Bestand.
Abtragen der der Rippenbalkendecke aus Stahlbeton nach Ausführung der Trennschnitte
Zerschneiden und Abtragen der Turnhalle mittels „Betonschere“
Die nach dem Abbruch der Turnhalle verbleibende Außenwand wurde zur Aufnahme des Erddrucks mit einer zusätzlichen Stahlbetonwand (D=27 cm) verstärkt.
Einbau und Verdichtung mit Kiessand
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