Regenrückhaltebecken Dechenstraße
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Auftraggeber: |
Stadt Ratingen Tiefbauamt |
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Leistungen: |
Objektplanung Lph. 1 - 9, § 57 |
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Projektdaten: |
Beckenvolumen: 17.000 m³ Baukosten:4,9 Mio. EUR |
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Leistungszeitraum: |
2006 - 2009 |
In den letzten Jahren führten Starkregenereignisse in den Einzugsgebieten der Regenbeckenanlagen Poststraße, Dechenstraße und Broichhofstraße zu Beckenentlastungen, die aufgrund einer begrenzten Leistungsfähigkeit des nachfolgenden Vorflutersystems Haarbach / Sandbach zu Überflutungsschäden im Bereich der angrenzenden Bebauung führten.
Ein Gewässerausbau ist aufgrund des städtisch stark verdichteten Einzugsgebiets nicht ohne erhebliche Eingriffe in die Siedlungsstruktur durchführbar.
An der Dechenstraße betreibt die Stadt Ratingen die Beckenanlage Dechenstraße. Das Volumen des RRB beträgt dabei 17.400 m³.
Zum Hochwasserschutz soll das vorhandene Beckenvolumen an der Dechenstraße so weit vergrößert werden, dass ein 100-jährliches Ereignis zwischengespeichert werden kann. Hierzu ist ein zusätzliches Volumen von ca.17.000 m³ zu schaffen. Zur Umsetzung bieten sich verschiedene Standorte an, die im Rahmen der Vorplanung genauer untersucht wurden.
Hierbei war der hydraulische Sanierungsbedarf des Zulaufkanals in der Straße „Am Sandbach“ mit zu berücksichtigen, der sich aus den Ergebnissen der Berechnungen zum GEP ergibt.
Variante 1 berücksichtigt eine Brachfläche, die sich jedoch im privaten Besitz befindet. Das Volumen könnte dort als offenes Erdbecken ausgebildet werden. Bei der Variante 2 wurde eine Vergrößerung des vorhandenen Erdbeckens untersucht. Bei der Variante 3 wird das Volumen in einem unterirdischen Betonbecken unter einer städtischen Fläche zur Verfügung gestellt.
Nach Gegenüberstellung der Varianten stellten sich die Investitionskosten sowie der Kostenbarwert in etwa gleich dar. Die Entscheidung zugunsten der Variante 3 (Betonbecken) wurde aufgrund der Flächenverfügbarkeit, der baulichen Umsetzung ohne aufwändige Wasserhaltung und der nicht erforderlichen Kanalsanierung in der Straße „Am Sandbach“ getroffen.








