Private Regenwasserbewirtschaftung durch Abkoppelung
Langfristig sollten in den bestehenden Siedlungsgebieten 15 - 25 % der bisher an die Kanalisation angeschlossenen Flächen „abgekoppelt“ und deren Regenwasserabflüsse naturnah und dezentral bewirtschaftet werden. Dabei ist dennoch ein angemessener Entwässerungskomfort für die Siedlungsflächen zu gewährleisten. Zur Ermittlung des Abkoppelungspotenzials haben wir in einer Studie in einem Einzugsgebiet vor Ort die befestigten, abflusswirksamen Flächen erfasst und hinsichtlich ihrer Abkoppelungsmöglichkeit eingestuft. Private und öffentliche Flächen wurden getrennt betrachtet.
| Um das Regenwasser von den abgekoppelten Dachflächen abzuleiten, müssen auf den Grundstücken Ableitungsmöglichkeiten (Leitungen und Mulden) geschaffen werden. |
