Generalentwässerungsplanung Bergisch Gladbach
Auftraggeber: | Abwasserwerk Bergisch Gladbach |
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Leistungen: | Generalentwässerungsplanung |
Projektdaten: | Einzugsgebiet: 8312 ha |
Leistungszeitraum: | 2006 - 2008 |
Das Stadtgebiet von Bergisch Gladbach wird überwiegend, bis auf einen Bereich im südlichen Teil, im Trennverfahren entwässert.
Im Stadtgebiet werden umfangreiche Sanierungsmaßnahmen geplant. Zur Erzielung ausreichender Planungssicherheit in technischer und finanzieller Hinsicht ist die Überarbeitung der generellen Entwässerungsplanung erforderlich.
Im Ergebnis der Bearbeitung ist der hydraulische Sanierungsbedarf zu ermitteln, mit den erforderlichen baulichen Sanierungen zu überlagern und im Sinne einer gewässerverträglichen Einleitung von Niederschlagswasser eine optimierte Sanierungsstrategie zu entwickeln.
Eine detaillierte Grundlagenermittlung bildet das Fundament der generellen Entwässerungsplanung und hat maßgeblichen Einfluss auf die Qualität des Endproduktes.
Die Kanalbestandsdaten wurden mittels TV- Untersuchung im Vorfeld verifiziert, gegebenenfalls wurden Nachvermessungen durchgeführt.
Alle relevanten Kanal- und Bauwerksdaten wurden im Rahmen der Bearbeitung im Geo-Informationssystem ARCView aufbereitet.
Als Basis der Einzugsgebietsdaten wurde auf die ALK Daten zurückgegriffen. Die Grundstücksflächen wurden im Rahmen einer Ortsbegehung haltungsscharf abgegrenzt, bevor eine Verschneidung mit den Angaben aus den Regenwasser-Gebührenbescheiden der Stadt Bergisch Gladbach erfolgte.
Hierdurch wurde der Befestigungsgrad gemäß Gebührenbescheid festgelegt. Die so ermittelten abflussrelevanten Haltungsflächen wurden in einer umfangreichen Plausibilitätsprüfung auf eventuelle Fehlangaben überprüft, bevor die Daten in das hydraulische Berechnungsprogramm Hystem/Extran übergeben wurden.
Somit können teilweise Maßnahmen zur Regenwasserbehandlung mit hohem ökologischem Nutzen für das Gewässer mit den nötigen hydraulischen Sanierungen im Kanalnetz verbunden werden.
Im Nachgang der Sanierungsberechnung wurden die Bereiche mit errechneten oberflächlichem Austritt von Niederschlagswasser, der gemäß den Vorgaben der DIN EN 752 nicht sanierungsbedürftig ist, auf das Gefährdungspotential hin überprüft. Hierzu wurde mit dem Betrieb eine Ortsbegehung durchgeführt.
Gegebenenfalls werden weitere Sanierungsmaßnahmen bzw. Maßnahmen zum Überflutungsschutz ausgewiesen.
Die gesamte Projektkommunikation und der Dokumentenaustausch wird über eine internetbasierte Kooperationsplattform abgewickelt. So wurde sichergestellt, dass alle Projektbeteiligten zeitnah die notwendigen Informationen erhielten und sich nur aktuelle Dokumente und Pläne im Zugriff befinden.


